864.000 Kilometer - und trotzdem nachhaltig
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31. August 20265 Minuten

Nachhaltigkeit

864.000 Kilometer - und trotzdem nachhaltig

864.000 Kilometer im Jahr. Das klingt erst einmal nach ziemlich viel Straße. Und tatsächlich legen unsere Servicetechniker zusammen ungefähr diese Strecke zurück. Der entscheidende Punkt ist aber nicht nur, wie viele Kilometer gefahren werden – sondern wie viele dadurch nicht gefahren werden müssen.

Warum kurze Wege den Unterschied machen

Wenn ein Stapler gewartet oder repariert werden muss, zählt vor allem eines: schnelle Hilfe. Deshalb setzen wir bei Sander Fördertechnik auf rund 60 mobile Werkstätten, die direkt in ihren festen Einsatzgebieten unterwegs sind. Jeder Servicetechniker betreut dabei einen regionalen Kundenstamm – meist in einem Radius von etwa 30 Kilometern. Das spart lange Anfahrten und sorgt dafür, dass Hilfe schnell dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Der positive Nebeneffekt: Weniger gefahrene Kilometer bedeuten auch weniger Emissionen.

Kurze Wege bedeuten schnelle Hilfe

Die regionale Organisation hat zunächst einen ganz praktischen Vorteil: kurze Reaktionszeiten. Denn gerade bei Flurförderzeugen kann ein Ausfall schnell Auswirkungen auf weitere Abläufe haben. Wenn ein Stapler fehlt, stehen im ungünstigsten Fall nicht nur ein Fahrzeug, sondern auch Warenbewegungen oder einzelne Arbeitsschritte still.Je kürzer der Weg zum nächsten Servicetechniker ist, desto schneller kann Hilfe vor Ort sein. Und genau hier treffen sich Servicequalität und Nachhaltigkeit: Die gleiche Struktur, die schnelle Reaktionszeiten ermöglicht, reduziert gleichzeitig die gefahrenen Kilometer.
Sander Außendienst

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Erdumrundungen

864.000 Kilometer – wie kommt diese Zahl zustande?

Natürlich kommen auch bei kurzen Wegen einige Kilometer zusammen.Ein Servicetechniker fährt bei uns durchschnittlich rund 1.200 Kilometer pro Monat. Hochgerechnet auf etwa 60 mobile Werkstätten ergibt das:60 Techniker × 1.200 Kilometer × 12 Monate = rund 864.000 Kilometer pro Jahr.Das entspricht ungefähr 21 Erdumrundungen. Klingt viel? Absolut.Entscheidend ist allerdings, was wir mit diesen Kilometern erreichen: Unsere Servicetechniker betreuen damit jährlich rund 16.000 Flurförderzeuge direkt bei unseren Kunden.

60 Servicetechniker

16.000 betreute Geräte pro Jahr

864.000 Kilometer Fahrleistung

≈ 21 Erdumrundungen

21 Erdumrundungen sind viel. Oder?

21-mal um die Erde – besonders nachhaltig klingt das zunächst nicht.Für eine sinnvolle Einordnung braucht es deshalb einen Vergleich. Denn die Alternative wäre nicht, dass überhaupt keine Kilometer gefahren werden. Stapler müssen gewartet, geprüft und im Störungsfall repariert werden. Die Frage lautet also vielmehr:

Wie viele Kilometer wären dafür bei einer anderen Serviceorganisation notwendig?

Würde jeder einzelne Einsatz ausschließlich von unserem Standort in Chemnitz aus angefahren, müsste der Techniker für jeden Termin zunächst zum Kunden und anschließend wieder zurückfahren. Gerade bei Kunden am Rand unseres Händlergebiets können dabei schnell 150 Kilometer oder mehr für einen einzigen Einsatz zusammenkommen.Bei tausenden Serviceeinsätzen pro Jahr summiert sich das.

Was wäre, wenn jeder Techniker aus Chemnitz losfahren würde?

Rechnet man die gleiche Anzahl an Serviceeinsätzen mit einem rein zentral organisierten Modell, würde die jährliche Fahrleistung nicht mehr bei rund 864.000 Kilometern liegen, sondern – abhängig von Kundenstandort und tatsächlicher Einsatzverteilung – im Bereich von mehreren Millionen Kilometern.Genau deshalb macht die regionale Verteilung einen so großen Unterschied.Unsere Techniker fahren nicht erst von Chemnitz zum Kunden, zurück nach Chemnitz und anschließend wieder zum nächsten Kunden. Sie bewegen sich innerhalb ihrer jeweiligen Region und können mehrere Einsätze mit vergleichsweise kurzen Wegen miteinander verbinden.So lässt sich die notwendige Fahrleistung gegenüber einem hypothetischen rein zentralen Modell erheblich reduzieren.

Weniger Kilometer bedeuten weniger Emissionen

Nach unseren Modellrechnungen kann die regionale Organisation die notwendige Fahrstrecke gegenüber einem rein zentralen Servicemodell um rund 83 bis 88 Prozent reduzieren. Wie hoch die tatsächliche Einsparung im Einzelfall ausfällt, hängt jedoch unter anderem vom Standort des Kunden, der Anzahl der Einsätze und den gefahrenen Routen ab.Am Grundprinzip ändert das jedoch nichts: Je näher der Techniker am Kunden ist, desto weniger Strecke muss für den Service zurückgelegt werden. Und weil die Emissionen nahezu direkt mit den gefahrenen Kilometern zusammenhängen, wirkt sich das entsprechend positiv auf die Umweltbilanz aus.

Warum das auch für die CO₂-Bilanz interessant ist

Nachhaltigkeit endet nicht am eigenen Werkstor. Auch die Wege von Lieferanten und Dienstleistern können eine Rolle spielen, wenn Unternehmen ihre CO₂-Emissionen betrachten. Genau hier zahlt sich ein regional aufgestellter Service aus: Kurze Anfahrtswege bedeuten weniger gefahrene Kilometer und damit weniger Emissionen. Und das ganz ohne Abstriche beim Service – im Gegenteil: Kurze Wege sorgen gleichzeitig dafür, dass unsere Techniker schneller dort sind, wo sie gebraucht werden.So wird aus einer regionalen Serviceorganisation ein Vorteil für beide Seiten: schnelle Hilfe und weniger unnötige Kilometer.

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