Automatisierte Flurförderzeuge

Fahrerlose Stapler, Hubwagen und Schlepper von Linde — ohne Umbau in Ihrem Lager, mit Service aus Chemnitz

Fahrzeug finden
Automatisierter Linde L-MATIC Hochhubwagen im Lagergang
Toni Kinder
Ihr AnsprechpartnerToni KinderTeamleitung Automatisierung / Industrie- und Sonderfahrzeuge

Technologie im Fluss

Es gibt in jedem Lager diese eine Strecke. Vom Wareneingang ins Regal, von der Halle an die Linie, jeden Tag dieselben Meter. Sie kostet einen Fahrer, sie kostet Zeit, und sie wird nicht besser dadurch, dass gerade niemand zu finden ist, der sie fahren will.Genau diese Strecken übernehmen automatisierte Flurförderzeuge. Sie fahren im gleichen Takt, auch in der dritten Schicht, und sie streifen keine Regalstütze, weil sie in Gedanken schon beim Feierabend sind. Ihre
Leute machen währenddessen das, was die Maschine nicht kann: kommissionieren, prüfen, entscheiden.
Die Elektrostapler, Hubwagen, Schlepper und Plattformen der MATIC-Reihe
von Linde basieren dabei auf ganz normalen Seriengeräten. Sie finden sich per Konturnavigation zurecht — sie erkennen also die Regale, Wände und
Säulen, die ohnehin da sind, statt Leitdrähten im Boden zu folgen. Ihr Boden bleibt zu, Ihre Wände bleiben frei, Ihr Layout bleibt Ihres.
Und wenn es einmal schnell gehen muss, greift ein Mitarbeiter zur Bedieneinheit und fährt das Gerät von Hand. Jedes MATIC Fahrzeug bleibt im Zweifel ein ganz normaler Stapler.

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Modelle in der MATIC-Baureihe

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Tage im Jahr fährt die Flotte dieselbe Strecke

Die Technik dahinter

Sieht mehr als ein Fahrer

Eine 3D-Kamera und Laser an Front und Heck überwachen die Umgebung, dazu kommen optische und akustische Warnsignale und Not-Aus-Taster auf beiden Fahrzeugseiten. Diese Ausstattung schaut nie weg — auch nicht in der neunten Stunde einer Schicht.

Weiß in Echtzeit, wo sie ist

Jedes Fahrzeug trägt eine Karte Ihrer Halle mit sich. Der Navigationslaser tastet die Umgebung ab und gleicht sie laufend mit dieser Karte ab — daraus ergibt sich die Position auf den Zentimeter genau. Auch dann, wenn eine Palette anders steht als gestern.

Kommt ohne Infrastruktur aus

Keine Leiterbahnen im Boden, keine Spiegel an den Wänden: Die Konturnavigation braucht nichts, was erst installiert werden müsste. Deshalb ziehen die MATIC-Modelle in bestehende Lager- und Produktionshallen ein, ohne dass vorher jemand mit dem Presslufthammer anrückt.

Kommuniziert mit Ihrem Lager

Die Supervisor-Software verteilt die Aufträge, überwacht die Routen und steuert die Übergabe an Rolltore, Förderbänder, Verpackungsautomaten und Produktionsmaschinen. Angebunden wird sie direkt an Ihr ERP- oder WMS-System — die Fahrzeuge holen sich ihre Aufträge dort ab, wo die Aufträge ohnehin entstehen.

Alle automatisierten Fahrzeuge auf einen Blick

Linde MATIC

Vom Schlepper mit 5.000 kg Zuglast bis zum Schmalgangstapler auf 14 m Höhe: Die MATIC-Baureihe deckt die täglichen Transporte im Lager ab. Alle Fahrzeuge laufen unter demselben Supervisor — Sie fangen mit einem Gerät an und mischen später dazu.

Plattformfahrzeug

C-MATIC

Bodennahe Transporte auf engem Raum — je nach Modell 600, 1.000 oder 1.500 kg, an Umladestationen und zwischen Arbeitsplätzen.

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Transportroboter

C-MATIC HP

Der Transportroboter für mittlere und lange Strecken im Mischverkehr: bis 1.000 kg, ganz ohne feste Infrastruktur.

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Schmalgangstapler

K-MATIC

Automatisiert den anspruchsvollsten Bereich: Hochregal im Schmalgang, 1.500 kg bis auf 14 m Höhe — Tag und Nacht.

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Hochhubwagen

L-MATIC

Der Allrounder: transportiert Paletten und Gitterboxen bis 1.200 kg über die Strecke und lagert sie bis 1,92 m Höhe ein.

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Hochhubwagen

L-MATIC core

Wenn es schwerer wird: bis 1.200 kg Last und bis 1,84 m Hubhöhe — für mittelschwere Güter und die zweite Regalebene.

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Gegengewichts-Hochhubwagen

L-MATIC AC

Mit Freihänger für Übergabestationen, die sich nicht unterfahren lassen: Europaletten bis 1.200 kg, Hubhöhe bis 4,2 m.

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Gegengewichts-Hochhubwagen

L-Matic AC k

Ein Stockwerk höher als der AC: lagert bis 1.400 kg auf 3,8 m ein und bringt Paletten an den Schmalgang, wo der K-MATIC übernimmt.

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Hochhubwagen

L-MATIC HD k

Wenn es schwerer wird: bis 1.600 kg Last und bis 3,8 m Hubhöhe — für mittelschwere Güter und die zweite Regalebene.

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Schubmaststapler

R-MATIC

Der Schubmaststapler fürs klassische Warenlager: lagert bis 1.600 kg ein und aus, bis auf 11 m Höhe.

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Schubmaststapler

R-Matic k

Die kräftige Variante fürs Hochregal: nimmt bis 2.300 kg auf und stellt sie bis 10 m Höhe ins Fach — im Wareneingang wie am Packplatz.

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Schlepper

P-MATIC

Zieht Routenzüge mit bis zu 5.000 kg an die Fertigungslinie, versorgt Anlagen und nimmt Leergut und Abfall auf dem Rückweg gleich mit.

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Automatisierte Flurförderzeuge nach Maß

Die I-MATIC-Linie von Linde MH

Nicht jede Aufgabe passt zu einem Seriengerät. Wenn Sie Papierrollen klemmen, Sonderzinken brauchen, Lasten über einen Rollenbahnförderer übergeben oder Ihre Ware bei Minusgraden im Kühlhaus liegt, hört das Standardprogramm auf — und die I-MATIC-Linie fängt an.I-MATIC-Fahrzeuge werden für Ihren Einsatzfall konfiguriert: mit dem passenden Anbaugerät, in der Ausführung für extreme Bedingungen, auf Ihren Prozess ausgelegt. Die Navigation, die Sicherheitstechnik und die Software bleiben dieselben wie bei den Seriengeräten. Sonderfall heißt hier also nicht Sonderweg.

Linde MATIC gegen die klassische FTS-Anlage

Linde MATIC

Klassische Anlage

InfrastrukturKeine Leitdrähte, keine Reflektoren
InfrastrukturBoden aufschneiden, Spiegel und Marken montieren
InbetriebnahmeIn Wochen einsatzbereit
InbetriebnahmeMonatelanges Projekt inkl. Bauphase
Layout ändernNeue Route wird eingelernt, nicht gebaut
Layout ändernJede Änderung ist eine Baumaßnahme
FahrzeugbasisSerienstapler aus der Linde-Fertigung
FahrzeugbasisSonderkonstruktion in Kleinserie
ServiceStandard Linde Service durch Sander-Techniker aus der Region
Service Spezialist mit Anfahrt, oft aus dem Ausland

Vom ersten Gespräch bis zum laufenden Betrieb

Schnell-Test vor OrtNach drei Tagen im EinsatzDie Steuerung bleibt bei IhnenErweitern, wenn es sich rechnetService wie bei jedem anderen Stapler
  1. 01

    Schnell-Test vor Ort

    An einem einzigen Tag prüfen wir direkt in Ihrer Halle, ob sich der gewünschte Prozess automatisieren lässt — im echten Betrieb, mit Ihren Wegen, Ihren Lasten und Ihren Engstellen. Sie sehen das Ergebnis am selben Tag, nicht in einer Studie sechs Wochen später.

    Schnell-Test vor Ort
  2. 02

    Nach drei Tagen im Einsatz

    War der Test erfolgreich, ist das System drei Tage später startklar. Möglich macht das die Konturnavigation: Das Fahrzeug legt sich eine Karte Ihrer Halle an, statt auf Leitdrähte oder Spiegel zu warten, die erst installiert werden müssen.

    Nach drei Tagen im Einsatz
  3. 03

    Die Steuerung bleibt bei Ihnen

    Fahrwege, Sicherheitszonen und Übergabepunkte ändert Ihr eigenes Team über die Software. Sie müssen also nicht bei uns anrufen, weil ein Regal umgestellt wurde — und Sie warten nicht auf einen Termin, um weiterzuarbeiten.

    Die Steuerung bleibt bei Ihnen
  4. 04

    Erweitern, wenn es sich rechnet

    Sie starten mit einem Fahrzeug und stellen weitere dazu, sobald sich der erste Prozess bewährt hat. Die Karte steht dann schon, deshalb geht jedes weitere Fahrzeug deutlich schneller in Betrieb als das erste.

    Erweitern, wenn es sich rechnet
  5. 05

    Service wie bei jedem anderen Stapler

    Danach betreuen unsere Techniker die Anlage wie Ihre übrigen Geräte — mit regelmäßiger Wartung, Ersatzteilen aus dem Linde-Standardprogramm und Leuten, die eine Autostunde entfernt sitzen statt einen Kontinent.

    Service wie bei jedem anderen Stapler

Wir sind für Sie da!

Haben Sie noch Fragen oder wünschen Sie weiterführende Informationen zum Thema Automatisierung? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Automatisierung hautnah erleben

Willkommen zum Sander-Automatix-Tag

In der schnelllebigen Welt der Logistik ist jede Innovation von Bedeutung, die dazu beiträgt, Zeit zu sparen und die Effizienz zu erhöhen. Aus diesem Grund laden wir Sie herzlich zu unserem Sander-Automatix-Tag ein. Sie bekommen einen umfassenden Einblick in die neuesten Automatisierungstechnologien und erfahren praxisnahe Lösungen zur Optimierung Ihrer Transportprozesse.In einem kompakten Zeitfenster von etwa 90 bis 120 Minuten erwarten Sie Theorie als auch praxisnahe Demonstrationen.Sehen Sie auf unserer Teststrecke wie typische Ein- und Auslagerungsprozesse automatisiert ablaufen. Stellen Sie Ihre Fragen direkt an unsere Experten.

Häufige Fragen

Nein. Die Konturnavigation kommt ohne Leitdrähte im Boden und ohne Reflektoren an den Wänden aus — die Fahrzeuge orientieren sich an Regalen, Wänden und Säulen, die ohnehin stehen. Was wir brauchen: ausreichend breite Fahrwege, einen tragfähigen und ebenen Boden und festgelegte Übergabepunkte.